Blackout 1x1 Ursachen für Blackouts

Shownotes

Gerne können Sie meine Website unter www.blackout-podcast.at besuchen. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Blackout.

Bleiben Sie dran, damit auch ohne Strom ein Birndl brennt!

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00:00:09: Herzlich Willkommen zu Blackout To Go.

00:00:11: Es ist mir eine Freude, dass Sie wieder rein hören.

00:00:14: Sehr geehrte Damen und Herren, diesmesser werde ich Ihnen keinen kleinen Wissen Snack aus der Rubrik von Blackout Timerlands, sondern heute wird es ein mehrgängiges Menü rund um die Ursachen von diesen seltenen Ereignissen, wobei selten ein relativer Begriff ist, denn das letzte Ereignis in Europa war bekanntlich im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April am Balkan.

00:00:39: Also die Ereignisse sind frisch, sie rücken immer näher, die Kadenz nimmt zu und das Risiko für künftige Ereignisse ist ebenfalls im Steigenbegriffen.

00:00:47: Nur, wir nehmen diese Gefahr nicht wahr.

00:00:50: Ganz im Gegenteil eigentlich unsere Wahrnehmung sinkt und deshalb möchte das heutige Thema ein bisschen umfangreicher beleuchten vor allem, weil es ja nicht nur eine einzige Ursache für Black Ops gibt.

00:01:01: Ja und diesbezüglich hätte mir jetzt folgend ein Ablauf vorgestellt.

00:01:05: zur Einstimmung beginnen wir mit einem kritischen Apparativ bei welchen wir uns durchaus nachvollziehbare Wahrnehmungsverzerrungen zu Gemüter führen.

00:01:14: Anschließend gustieren wir über die klassische Risikobetrachtung zu den Ursachen für Blackouts, die sie eigentlich recht überschaubar in fünf Rubriken einordern lassen.

00:01:24: und abschließend als Nachspeise sozusagen tische ich ihnen noch eine gedankliche Geschmacksexplosion auf.

00:01:30: die im Abgang ein wenig zum Nachdenken anregen sollte.

00:01:36: Ja, dann hätte ich gesagt, fangen wir an.

00:01:38: Also warum unsere Wahrnehmung?

00:01:39: verzehr, das ist relativ simpel erklärt.

00:01:41: Wir stumpfen einfach ab.

00:01:43: Einerseits liegt es in der Natur des Menschen, dass man und Frau sich mit negativ behafteten Themen nicht so gerne auseinandersetzt und noch weniger wollen wir uns mit negativen und komplexen Themen auseinandersetzen.

00:01:55: Das ist völlig normal und auch nachvollziehbar.

00:01:59: Erschwerend kommt aber hinzu, dass wir latent dazu aufgefordert werden, uns gar nicht mit der Gefahr zu beschäftigen.

00:02:06: Und das liegt zum Beispiel daran, dass wir von verschiedensten und durchaus auch namhaft Funktionsträgerinnen immer wieder hören, dass wir in Summe schon sehr gut auf Blackouts vorbereitet werden.

00:02:17: Das hören wir bei den Pressekonferenzen, das hören und lesen wir nach allen.

00:02:20: Blackout-Übungen, wobei man die Inbetriebnahme von Notstermackergarten und FUMK-Übungen den Schwerpunkt von solchen Übungen ausmacht.

00:02:29: und wir hören es auch bei den verschiedensten Vorträgen und Informationsveranstaltungen.

00:02:34: Ja, solche Botschaften prägen sich nicht nur ein, sie entfalten auch eine gewisse Wirkung.

00:02:38: und da anderem jene davon auszugehen, dass wir bzw.

00:02:42: der gesamte Apparat bestens auf solche Ereignisse vorbereitet wäre.

00:02:47: Aber eines sollte uns dabei schon klar sein, keine einzigen dieser Einrichtungen, keine einzigen Institutionen oder Organisationen würden öffentlich negativ über sich selbst berichten.

00:02:58: Schon gar nicht, wenn solche Übungen im Vorhinein öffentlich wirksam bekannt gemacht werden.

00:03:02: Also wir stumpfen wegen solcher Jubelschreie zusätzlich ab.

00:03:07: Ein weiterer Punkt, der eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf uns hat, sind die Aussagen der Managerinnen und Vorstände aus dem Energiesektor, welche uns immer wieder mitteilen wie niedriger oder wie.

00:03:19: unwahrscheinlich so ein Pläckert eigentlich ist, dass es eine sehr, sehr niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit für ein Pläckert gäbe.

00:03:27: Soll ich auch sagen, haben ebenfalls eine nachhaltige Wirkung auf uns und sie haben auch eine Wirkung auf die Arbeit der Zivil- und Katastrophenschützer.

00:03:35: Sie macht deren Arbeit nämlich schlecht, also das ist sowas wie ein Schlag ins Gesicht.

00:03:39: Wir nehmen das Thema nämlich ernst oder gelinde ausgedrückt, die Die Wirkung dieser Kommunikation verfüllt.

00:03:46: ganz sicher Ziel und in dieser Art und Weise wirkt sich der gesamtheitlichen Resilienzbildung einfach entgegen.

00:03:54: Wie sozusagen?

00:03:55: im Grunde ist es ausgemacht, dass wir uns lieber auf die Aussagen von Funktionären und Manager stützen, statt dass wir uns mit der persönlichen und familiären Unversehrtheit auseinandersetzen.

00:04:05: Aber vielleicht geht uns irgendwann doch noch ein Lichtlein auf.

00:04:09: Kommen wir nun zum angesprochenen Risiko.

00:04:13: Meine Damen und Herren, Das Risiko in der klassischen Welt des Zivil- und Katastrophenschutzes wird als das Produkt von Schadensausmaß und der Eintrittswahrscheinlichkeit definiert.

00:04:23: Also eine ganz einfache Gleichung, die besagt, dass die Bemessung vom Risiko nur von zwei Variablen abhängig ist.

00:04:31: Wenn wir jetzt das Blackout-Szenario betrachten, dann ist das Schadensausmaß die weitaus mächtigere Variable in unserer Gleichung.

00:04:39: Ja, gotessen wird natürlich auch das Risiko an sich.

00:04:42: hoch sein, wenn das zu erwartbare Schadensausmaß von selbst aus schon so hoch ist.

00:04:47: Aus dem Grund wird ein Bläcker doch als sogenanntes High Impact Low Probability Event bezeichnet, was so viel bedeutet wie gewaltige Auswirkungen bei scheinbar geringer Eintrittswahrscheinlichkeit.

00:05:00: Also das Potenzial für enorme Auswirkungen an Menschenleben, an Infrastruktur, an Versorgung, an Umwelt und an Wirtschaft ist schon da und eigentlich ist es auch.

00:05:12: Bekannt.

00:05:13: Und dennoch offenbart sich ein Problem, nämlich eines, das wir haben, nämlich die Interpretation beziehungsweise die Bewertung dieser ganz einfachen Formel.

00:05:24: Und das ist eigentlich besorgniserregend.

00:05:27: Also Fazit, die Eintrittswahrscheinlichkeit an und für sich muss gar nicht so groß und mächtig erscheinen, um ein hohes Risiko zu haben.

00:05:37: Die kann durchaus klein sein und solange es nicht null ist, ist das Risiko eben da.

00:05:42: Wir haben aber noch eine weitere besorgniserregende Blackout-Betrachtung, nämlich dass die Eintrittswahrscheinlichkeit in erster Linie an den systemischen Ursachen festgemacht wird.

00:05:53: Also mit Ursachen, die direkt mit der Stromversorgung System in Verbindung stehen.

00:05:59: Das wären zum Beispiel technische Defekte, Prognosefehler, Schaltfehler, paar menschliche Fehler, vollständig gestellte Toleranzbereiche.

00:06:06: Komplexität zu Überlastungen und dergleichen.

00:06:09: Und ja, für solche Ursachen gibt es durchaus gute und funktionierende Schutzeinrichtungen, auch dementsprechende Redundanzen, zum Beispiel die Siebzig-Prozent-Regel für die Belastung von Leistungsinfrastruktur oder die weitersbekantere N-I Bestimmung.

00:06:25: Also ja, da gibt es funktionierende Schutzsysteme und wenn wir nur von dieser Perspektive auf die Eintrittswahrscheinlichkeit blicken, rein aus dieser systemischen Perspektive, dann ist die Eintrittswahrscheinlichkeit derzeit definitiv niedrig zu bewerten.

00:06:41: Aber es gibt auch noch ganz andere Ursachen und auch die müssen einzeln, als auch kumulierend betrachtet werden und damit ändert sich auch die Eintrittswahrscheinlichkeit.

00:06:51: Oder Salopos gedrückt.

00:06:53: Je mehr Ursachen es für den Blackout gibt, desto wahrscheinlicher wird es, dass es auch eintritt.

00:06:59: Wie gesagt, der einen wegen mehr, der anderen weniger.

00:07:01: Und die Ursachen relevant kann auch variieren und sich auch verketten.

00:07:06: Zum Beispiel mit den Jahreszeiten oder mit dem Netzzustand.

00:07:09: Und das gehört eben berücksichtigt.

00:07:11: Also viele verschiedene Ursachen beeinflussen im Wahrheit die Eintrittswahrscheinlichkeit.

00:07:18: Ja, dann hätte gesagt, werfen wir mal einen Blick auf die von mir angesprochenen Rubriken und den möglichen Ursachen.

00:07:23: Die bekannteste haben wir vorhin schon besprochen.

00:07:26: Das sind eben diese systemischen Ursachen, die für ein Blackout in Frage kommen.

00:07:31: Bekannte Vertreter dieser Rubrik waren zum Beispiel das Blackout im November, in dem mangelnde Befassung mit einer rotinemäßigen Abschädtung zum Zweck eine Überstellung für so einen großen Schiffernackel zu einem kaskatierenden Ausfall geführt hat, oder wenn im Endeffekt das Türkei Blick hat, war eine fehlerhafte Betriebsführerin und Mängel bei den technischen Komponenten schlussendlich dann in Form einer Verkettung zum Ausfall geführt hat.

00:08:00: Im Summe gibt es noch viel mehr Ereignisse, aber auch zum Beispiel das Spanien-Blackout befindet sich mittlerweile schon sehr stark in dieser systemischen Rubrik, weil es ganz, ganz stark nach Komplexität zur Überlastung riecht.

00:08:13: So, die zweite Rubrik betrifft die energetischen Ursachen, das sind jene Ursachen, die sich unter anderem mit einem Mangel von Primärenergie in Verbindung setzen lassen, also ein Brownout bzw.

00:08:23: die Strommangeljage in welcher die Energielenkungsmaßnahmen nicht so fruchten, wie man es vorgestellt hat.

00:08:29: Die Energie geht im wahrsten Sinne des Wortes aus, beziehungsweise es passiert eben irgendetwas in dieser angespannten Phase.

00:08:36: Wir denken dabei in erster Linie, wie gesagt, nur an die Primärenergie, aber besser wäre die Betrachtung der gesamten Energieerzeugung.

00:08:44: Auch ein Mix mit Dunkelflotte und Co.

00:08:46: bzw.

00:08:47: mit Niedrigwasserständen könnte in einer Erzeugung sehen pass Münden und schlussendlich das Risiko für ein Blackout erhöhen.

00:08:56: Hat sowas schon mal gegeben, ja durchaus aus der Mangellage heraus, zum Beispiel in Kuba in Ecuador, aber auch in Ghana, dem Irak und in Südafrika, wobei Südafrika permanent mit einer Strommangellage kämpft.

00:09:13: Ja, da möchte ich noch eine Sonderform in dieser Rubrik benennen, wo es derzeit noch keine Vertreter gibt, aber hier fallen zukünftige Pläckerts hinein, die mit der Energiewende dahingehend in Verbindung stehen, wenn zum Beispiel zu früh thermische Kraftwerke stillgelegt werden und die dafür notwendigen Redundanzen und Ersatzerzeugungsanlagen noch nicht.

00:09:33: etabliert sind.

00:09:34: Also wir reden somit von der zukünftigen und notwendigen Netztransfusion.

00:09:38: Wir reden hierbei auch von der Speichreimplementierung, inklusive dem weiteren Ausbau und der Integration der Neuerbaren.

00:09:46: Also die Energiewende wird eine Herausforderung, aber sie ist notwendig, sie ist auch unumgängig und in Zuge dessen steigt das Risiko für Blackouts.

00:09:57: Dann hätten wir noch die dritte Rubrik im Bund mit den naturbedingten Ursachen, mein Lieblingsrubrik, weil metrologisch ganz schwer angehaucht bin.

00:10:06: Hier werden vor allem großräumige extreme Wetterlagen angeführt, z.B.

00:10:09: schwere Stürme, Hurricanes, Hochwassereignisse oder die... sogenannten Eisbrüche, logischerweise werden mit den Ereignissen großräumiger Infrastrukturschäden in Verbindung gebracht, aber schon einzelne Bäume haben für ein Bleckart gereicht, wie zum Beispiel das Batausendtreib bei Metallienbleckart.

00:10:26: Also die Ursache kann durchaus sehr lokal begrenzt sein, eine Kleinigkeit so quasi und trotzdem kann daraus ein großflächiges Bleckart resultieren.

00:10:35: Und gleich vorweg, diese Rubrik hat sich auch die größte Unschärfe, wenn wir von Größenordnungen reden.

00:10:41: Es schaut dort wirklich nicht, wenn man ein bisschen differenziert, zumal der Bleckartbegriff sehr großzügig verwendet wird, wie zum Beispiel bei der Schneekatastrophe im Münsterland.

00:10:53: Den Betroffenen war sicher wurscht, ob Bleckart oder nicht, aber vom flächigen Ausmaß her war es definitiv keines.

00:11:00: Auf der anderen Seite, wenn wir das Erdbeben im NEPAL-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes-Mannes.

00:11:21: Ein anderes Erdbebenbeispiel, heute ist es im Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr, da war das ganze Land ohne Stromversorgung und heute ist es auch nicht klein, also das zählt tatsächlich zu den Black Guards, welche welches von einem Erdbeben induziert wurde.

00:11:36: Ja und wenn wir schon bei großskaligen Ereignissen sind, dann müssen wir in dieser Rubrik auch noch die Sonnenstürme berücksichtigen.

00:11:45: Das sind halt auch dementsprechend groß und falls ihr das Carrington-Ereignis von eighteenneinundfünfzig wiederholt, dann machen wir einen anderen Zeitalter auf.

00:11:55: Also das wird dann Echt bitter.

00:11:57: Also Fazit, es gäbe genug naturbedingte Ursachen, die geeignet werden, ein Blackout auszulösen oder sich eben so verketten, damit eines geschehen kann.

00:12:07: Ja, dann kommen wir zur Rubrik mit den externen Ursachen.

00:12:11: Da bin ich auch ein bisschen vorbelastet.

00:12:13: Hier geht es im Wesentlichen um Einwirkungen von außen, welche die Strominfrastruktur so beeinträchtigen, dass es zu einem Blackout kommen kann.

00:12:20: Das können tatsächlich auch Bauarbeiten sein, wobei wir hier wieder das flächige Ausmaß betrachten sollten, um den Blackout-Begriff auch gerecht zu werden.

00:12:29: Aber in Doku hat zum Beispiel bei Bauarbeiten ein Kranschiff mehrere Hochspannungsleitungen abgerissen und schlussendlich waren dann mehr als allem und jenem, was im Ausfallsgebiet gelegen ist.

00:12:44: Also Bauarbeiten können ein Pläckert verursachen.

00:12:48: Andere Vertreter in dieser Rubrik bereiten mir persönlich weit aus mehr Sorgen.

00:12:52: Hier kommt zum Beispiel der Terrorismus und die Sapotageentspiel.

00:12:58: Die Akte nehmen leider zu und gegen Maßnahmen im Vorfeld sind recht schwierig zu implementieren.

00:13:05: Da hätte eigentlich die Politik die Verantwortung, um diese Rahmenbedienungen zu schaffen.

00:13:09: Aber ja, weitere Vertreter in dieser Rubrik sind Seiberangriffe, wobei für ein richtiges Blackout hat das Gott sei Dank noch nicht gereicht, aber die Ansätze nehmen ebenfalls zu.

00:13:20: Und im militärischen Konfliktkontext wurde die Ukraine in den letzten Jahren schon mehrmals aus dem Seiberraum angegriffen.

00:13:26: Die Folge waren große Ausfälle, aber noch nicht in der Größenordnung von einem Blackout.

00:13:32: Weiters schwerwiegender sind die physischen Angriffe mit Drohnen und Raketen.

00:13:38: Das berate Beispiel ist wieder die Ukraine.

00:13:40: Hierbei fallen sogar noch größere Netzgebiete aus, auch für längere Zeit.

00:13:45: aber der Blackout Begriff ist bei militärischen Auseinandersetzungen schwer abzugrenzen.

00:13:50: Und bis dato konnte ich keinen Fall recherchieren, wo wirklich ein ganzes Land oder darüber hinaus durch eine militärische Intervention strommlos war.

00:13:58: Das bedeutet aber nicht, dass es nicht dazu kommen kann.

00:14:01: Es gibt genug Streitkräfte, die die notwendigen Fähigkeiten dazu hätten und zwar auf unterschiedlichste Art und Weise.

00:14:07: Die Frage ist eigentlich nur, welche Absicht verfolgt der Angreifer und wie ja wirklich das gesamte Stromversorgungssystem.

00:14:16: Fakt ist auf jeden Fall großflächige physische Schäden an der Strominfrastruktur sind nur mit enormen Ersatzteilen und Zeitaufwand zu beheben.

00:14:25: und wer glaubt das Reservae?

00:14:28: Großschalt-Elemente oder Reserve-Leistungs-Transformatoren, die die ganz großen in großer Hand zu irgendwo in Lagerhallen auf ihren Einsatz warten, der glaubt leider falsch.

00:14:38: Die gibt es vereinzelt, das ist eine Auftragsware, die liefert Zeit dort Jahre und darum stellt diese Rubrik eine besondere und momentan auch eine sehr reale Gefahr dar und jeglicher Art von Frieden kann diese Gefahr recht schnell minimieren, aber derzeit ist das Risiko deswegen sicher erhöht.

00:14:55: Aber das ist auch wieder eine politische Sache.

00:14:59: Ja, dann gibt es noch die fünfte Rubrik, die politischen und geopolitischen Ursachen.

00:15:06: Hier geht es gar nicht um die elektrische Energie selbst, sondern um die Rahmenbedienungen, die im Hintergrund wirken und die Versorgungssicherheit Schritt für Schritt unter Druck bringen können.

00:15:15: Dazu zählen eben politische Spannungsfelder, Machtspiele, Handelsempagos, Sanktionen und X. Portbeschränkungen.

00:15:23: Solche Maßnahmen können dafür sorgen, dass kritische Rohstoffe, Spezialbauteile oder Ersatzkomponenten plötzlich nicht mehr verfügbar sind und das ist das eigentliche Problem.

00:15:33: Also wenn Reparaturen verzögert werden, wenn Ersatzteile fehlen oder zum Beispiel für später dann Speicher nicht geliefert werden, obwohl das Netz unbedingt ausgebaut werden muss.

00:15:42: Natürlich fallen noch Öl und Gas in diese Rubrik weniger als Premierenergie-Träger, sondern als politisches Druckmittel.

00:15:50: dass sofort Preise, Märkte und Stabilität der Infrastruktur durchschlagen kann.

00:15:54: Also das geht relativ rasch.

00:15:56: Also kurz gesagt, die Ursachen in dieser Rubrik führen nicht sofort in einen Blackout, aber sie können das System über Monate und Jahre schleichen, schwächen bis dann schlussendlich eine einzige Störung oder dementsprechend ein Anlass erfolgt, der eine Kaskade auslöst.

00:16:13: Und damit schließt sich der Kreis abschließend.

00:16:16: Die eingekündigte Nachspeise, wir können festhalten, wenn man sich die bisherigen Ereignisse zu Gemüte führt, dann sollte klar werden.

00:16:24: dass es nicht nur eine Ursache gibt, sondern viele verschiedene Ursachen mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten, Ursachen, die miteinander kombulieren können und Ursachen, die sich im Laufe der Zeit verändern können.

00:16:39: Das Risiko wird aber trotzdem in erster Linie vom Schadensausmaß geprägt.

00:16:44: Außerdem viele der angesprochenen Ursachen, vor allem die naturbedingten und jenem Folge des Klimawandels.

00:16:51: können auch ohne Pläckert jederzeit auftreten und trotzdem zu langwierigen Stromausfällen und sehr beschwerlichen Stunden und Tagen führen.

00:17:01: Darum verlassen Sie nicht auf irgendwelche Eintrittswahrscheinlichkeiten, auch nicht auf die Aussagen von Managerinnen und Funktionären bzw.

00:17:08: Vorstände und Aufsichtsräte, die werden Ihnen im Anlass vorher weder Wurschtsemmeln noch Getränke bringen und bei Medizinischen Notfällen können die Ihnen auch nicht helfen.

00:17:20: In diesem Sinne danke für Ihre Zeit, erzählen Sie es weiter, sorgen Sie vor und vor allem bleiben Sie dran, damit auch ohne Strom ein Bindel brennt.

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